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Blauer Sänger Vorsitzernder des Beirates der Bundeskulturakademie Wolfenbüttel Drucken E-Mail

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Prominente Besetzung - Beirat der Bundesakademie für kulturelle Bildung neu gewählt

Bbr.  Prof. Heinz Ludwig Arnold, Göttingen neuer Vorsitzender

Auf der 21. ordentlichen Mitgliederversammlung der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel wurde jetzt turnusgemäß ein neuer Beirat gewählt.

Wiedergewählt wurden aus dem bestehenden Beirat:

• Prof. Heinz Ludwig Arnold, Göttingen
• Prof. Dr. Stefan Berg, Hannover
• Prof. Dr. Bernhard Graf, Berlin
• Prof. Dr. Eckhart Lange, Wiegendorf

neu gewählt wurden:
• Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, Oldenburg/Berlin
• Gitta Connemann, MdB, Leer/Berlin
• Bernd Fesel, Bonn
• Monika Griefahn, MdB, Soltau-Fallingbostel/Berlin
• Prof. Dr. Ulrike Hentschel, Berlin
• Pius Knüsel, Zürich
• Feridun Zaimoglu, Kiel

Der Beirat berät Vorstand und Leitung des Hauses in fachlichen Fragen zur Programmentwicklung der Bundesakademie. Der Beirat besteht satzungsgemäß aus bis zu 11 Personen, die durch ihre Tätigkeit in besonderer Beziehung zur kulturellen Bildung stehen. Auf der konstituierenden Sitzung des neuen Beirats am 3. und 4. Juni 2007 wude ein neuer Beiratsvorsitz bestimmt.

Zum Vorsitzenden des Beirates wurde Bbr. AH Heinz Ludwig Arnold gewählt. Die Blauen Sänger gratulieren ihm hierzu von ganzem Herzen! 

Akademiedirektor Dr. Karl Ermert sagte: "Mit der jetzigen Besetzung findet quasi ein Generationenwechsel im Beirat der Bundesakademie statt und mit dieser Besetzung sind wir kulturfachlich ebenso hervorragend aufgestellt wie kulturpolitisch. Wir sind den Beiratsmitgliedern sehr dankbar für Ihr Engagement, das sie ja ehrenamtlich ausüben. Sehr erfreulich war die Erfahrung, dass alle diese prominenten Persönlichkeiten sich so selbstverständlich zur Mitarbeit bereit erklärt haben. Das fassen wir auch als Kompliment für die Arbeit der Bundesakademie auf."

Die Mitglieder des Beitrates der Bundesakademie für kulturelle Bildung sind im Einzelnen:

Prof. Heinz Ludwig Arnold, Göttingen
*1940, deutscher Publizist und bedeutender Vermittler der Gegenwartsliteratur. Herausgeber der 1963 gegründeten Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK, des seit 1978 erscheinenden Kritischen Lexikons zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur - KLG sowie des seit 1983 erscheinenden Kritischen Lexikons zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur - KLfG. Derzeit Herausgebertätigkeit an der neuen Ausgabe von Kindlers Literaturlexikon.

Prof. Dr. Stefan Berg, Hannover
*1959, Studium Germanistik/Anglistik/Geschichte in Tübingen/Berlin/Freiburg, Promotion im Fachbereich Germanistik, seit 1986 freier Publizist im Bereich Bildende Kunst u.a für F.A.Z, Kunstforum, Kunstbulletin, Artist, Neue Bildende Kunst, 1990 - 2000 Direktor Kunstverein Freiburg, seit Jan. 2001 Direktor Kunstverein Hannover; 1995 - 2002: Lehraufträge für Kunsttheorie und Kunstgeschichte an der Universität Freiburg, Staatliche Kunstakademie Stuttgart, Freie Kunsthochschule Basel, Universität Hannover; seit 2004: Honorarprofessur an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig.

Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, Oldenburg/Berlin
*1964 in Berlin; Studium der Musik- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin, Promotion zum Dr. phil. mit dem Thema ‘Rockmusik - kulturelles Medium Jugendlicher’ (1991); umfangreiche Lehrtätigkeit an Universitäten (Berlin, Liverpool, Tübingen, Potsdam, Wien, Hamburg, Graz); seit 2001 im Vorstand der Initiative Neue Musik Berlin - und seit 5/2003 der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Mitglied im Bundesfachausschuss Populäre Musik des Deutschen Musikrates, Sachverständige in der Enquête-Kommission ‘Kultur in Deutschland’ des Deutschen Bundestages seit 10/2003, seit 2005 Professorin für Musik und Medien an der Universität Oldenburg.

Gitta Connemann, MdB, Leer/Berlin
*1964, Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Osnabrück und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Rechtsanwältin in einer Wirtschaftskanzlei in Darmstadt. 1995 Syndika beim Arbeitgeberverband Landwirtschaft und Genossenschaften Weser-Ems. Seit 2001 selbständige Rechtsanwältin in Leer. Seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 2003 Vorsitzende der Enquête-Kommission "Kultur in Deutschland", stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe, gehört dem Vorstand des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an. Frau Connemann verfolgt seit mehreren Jahren interessiert die Entwicklung des Sondershäuser Verbandes und war u.a. im Jahr 2006 Festrednerin anlässlich des 150-jährigen Bestehens der AMV Berlin im SV.

Bernd Fesel, Bonn
*1962, Studium der Volkswirtschaft und Philosophie in Heidelberg und Bonn, Kulturveranstalter und kulturpolitischer Berater in Berlin und Brüssel. 1995 Mitglied der Arbeitsgruppe Standortanalyse des Bundesverbandes Deutscher Galerien (BVDG), 1996 – 1997 Mitglied im Vorstand des BVDG, 1997 – 2003 Geschäftsführer des BVDG. Von 2000 bis 2004 ehrenamtlicher Sprecher des Kunstrates, des bundesweiten Dachverbandes von ca. 15 Kunstverbänden, seit 2002 Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises Kulturstatistik, von 2003 bis 2005 Vorsitzender des Fachausschusses Steuern im Deutschen Kulturrat. Seit 2005 ist er Generalsekretär des Europäischen Galerienverband in Brüssel, der europaweit ca. 2.000 Galerien vertritt.

Prof. Dr. Bernhard Graf, Berlin
*1953, Studium Erziehungswissenschaft, Psychologie und Medienforschung; Leiter des Instituts für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin (SMB-IfM) - Preußischer Kulturbesitz. Honorarprofessor für Kulturkommunikation an der Freien Universität Berlin, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft; Vorsitzender des Landesverbandes der Museen zu Berlin, Mitglied des Vorstandes des Deutschen Museumsbundes e.V. und der Evaluierungskommission der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) (84 nationale deutsche Forschungseinrichtungen, darunter 7 Forschungsmuseen).

Monika Griefahn, MdB, Soltau-Fallingbostel/Berlin
*1954 in Mülheim (Ruhr); Studium der Mathematik und Sozialwissenschaften an den Universitäten Göttingen und Hamburg; ab 1980 Aufbau des deutschen Greenpeace-Büros in Hamburg, 1984 bis 1990 erste Frau im Internationalen Vorstand von Greenpeace; Mitglied der IG Bauen – Agrar – Umwelt, Mitglied der Falken, Vorstandsmitglied und Mitglied in der Jury des "Right Livelihood Award” (Alternativer Nobelpreis), Präsidentin des Hamburger Umweltinstituts. 1992 Eintritt in die SPD. 1994 bis 1998 Mitglied des Landtages von Niedersachsen, 1990 bis 1998 Umweltministerin. Mitglied des Bundestages seit 1998. 2000 bis 2005 Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien des Bundestages, seit 2005 Sprecherin der AG Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion.

Prof. Dr. Ulrike Hentschel, Berlin
Studium: Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft und Theaterpädagogik in Bochum und Berlin, 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien , Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Spiel- und Theaterpädagogik, Promotion 1996, Wissenschaftliche Assistentin an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, seit 2000 Mitherausgeberin der ‚Korrespondenzen – Zeitschrift für Theaterpädagogik‚ seit 2001 Professorin für Theaterpädagogik/Darstellendes Spiel am Institut für Theaterpädagogik der Universität der Künste Berlin.

Pius Knüsel, Zürich
*1957, seit 2002 Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Studium der Germanistik, Philosophie und Literaturkritik an der Universität Zürich, Kulturredakteur für das Schweizer Fernsehen, Programmleiter des Jazz Clubs MOODS, des ersten Jazznojazz-Festivals in Zürich, bis 2002 Mitglied des Boards des Europe Jazz Network. 1998 bis 2002 Leiter des Kultursponsorings der Credit Suisse Schweiz; seit 1999 Mitglied des Steuerungsausschusses und des Beirats für den Nachdiplomstudiengang "Kulturmanagement" der Zürcher Hochschule Winterthur. 2000 Mitbegründer des Forums Kultur und Ökonomie, leitete 2001 bis 2002 das weltweite Kultursponsoring der Credit Suisse Financial Services. Diverse Aufsätze und Publikationen zum Thema Kulturförderung.

Prof. Dr. Eckhart Lange, Wiegendorf
*1947, ab Oktober 1990 Prorektor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar (zusätzlich 1991 Verwaltungsleiter); 1993 DAAD-Stipendiat (USA); im gleichen Jahr Berufung zum Professor für Musikpädagogik an der HfM FRANZ LISZT Weimar; seit 1996 Direktor des Institutes für Musikpädagogik und Musiktheorie; seit 1994 Tätigkeit in den Hochschulleitungsgremien (bis 2000 Dekan des Fachbereichs IV (Musikwissenschaft, Komposition, Schulmusik, Kirchenmusik). Seit 2000 Studiendekan und Dekan des Fachbereichs II (Tasteninstrumente und alte Musik, Jazz, Neue Musik, Musikpädagogik und Musiktheorie). Führendes Mitglied zahlreicher Musikverbände und Dachorganisationen des musikkulturellen Lebens auf Bundes- und Landesebene. U.a. ist Prof. Dr. Lange Akademiedirektor der Landesmusikakademie Sondershausen und hält in dieser Funktion engen Kontakt zum Sondershäuser Verband.

Feridun Zaimoglu, Kiel
*1964 in Bolu, Türkei, lebt seit mehr als 30 Jahren in Deutschland, seit 1985 in Kiel; studierte Kunst und Humanmedizin und arbeitet heute als Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist. Gründer und spiritueller Leader von "Kanak Attack"; 1997 erhielt er den "civis Hörfunk- und Fernsehpreis" zusammen mit Thomas Röschner für den Beitrag "Deutschland im Winter - Kanakistan. Eine Rap-Reportage". 1998 Drehbuchpreis des Landes Schleswig-Holstein; November 2000 kam der Film "Kanak Attack", die Verfilmung seines Buches "Abschaum", in die Kinos. 2002 Hebbel-Preis, 2003 Preis der Jury beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt


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