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Seite 1 von 2 Abstimmung 0.0/5 (0 Sterne) Ulrich Witt

wurde 1970 in Göttingen geboren. Mit 10 Jahren begann er mit dem Posaune spielen, zunächst in einem Posaunenchor, ab 1982 dann bei den “Original Oberleinetaler
Musikanten” in Friedland, wo er in dem dortigen Dirigenten Heinrich Möhlheinrich einen
fördernden Lehrer fand. Ab 1987 sammelte er im Jugend-Sinfonieorchester
Göttingen erstmals Erfahrungen im Bereich der klassischen Musik, die er
nach nur kurzer Zeit als 1. Posaunist im Orchester Göttinger
Musikfreunde unter der Leitung von Christian Hammer noch vertiefen konnte. Bereits ab 1989 nahm er an
verschiedenen bundesweiten Orchesterprojekten teil (u.a. Norddeutsche
Kammerphilharmonie, Wendland- Sinfonieorchester), teilweise unter der
Leitung professioneller Dirigenten (z.B. Roger Boggasch, jetzt Hofer
Symphoniker), war Aushilfsposaunist im Göttinger
Sinfonie-Orchester und wurde - zuletzt im März 2008 - für CD-Aufnahmen in Oberbayern engagiert. Im Jahre 2000 war er desweiteren am Deutschen
Theater Göttingen als Bühnenmusiker (Tuba) für eine Inszenierung von
Michael Endes Roman “Momo” tätig. Inzwischen hat Ulrich Witt die Liste seiner Instrumente noch um Trompete und Waldhorn erweitert.
Seine ersten Erfahrungen als Dirigent sammelte Ulrich Witt zunächst in
der Göttinger Schüler-Bigband “Jazztified”, wo er neben der Funktion
als 1. Posaunist auch die Proben der Blechbläser übernahm. Erste
klassische Literaturkenntnisse konnte er ab 1992 im Göttinger
Universitätsorchester erwerben, wo er unter dem
Akademischen Musikdirektor Ingolf Helm zunächst die Blechbläserproben
und später die Gesamtbläserproben leitete, ebenso wie ab 1996 auch im
Orchester der Blauen Sänger. Ab dem Wintersemester 1998/99 versah
Ulrich Witt unter dem damaligen Dirigenten Lewis Forward hier die
Aufgaben des Kapellmeisters und konnte schließlich im Januar 2000 mit dem 3.
Hornkonzert von Mozart sein Debüt als Dirigent geben.
Eigenverantwortlich tätig war Ulrich Witt schon seit dem Sommer 1996
als Leiter der “Blue Singers Bigband”, deren Mitbegründer er auch war.
Daneben war er seit 1998 bei mehreren Projektworkshops Dirigent des
Blechbläserensembles des Sondershäuser Verbandes, das unter seiner
Leitung mehrere erfolgreiche Konzerte veranstaltete. Nachdem Ulrich
Witt sich zur Vorbereitung auf sein Examen im Jahre 2001 zunächst von
seinen musikalischen Verpflichtungen zurückzog, übernahm er im Jahre
2003 auf Bitten seiner früheren Mitspieler die Leitung der “Original
Oberleinetaler Musikanten”, die er seid dem inne hat, und schließlich
zum Sommersemester 2006 auch die des Orchesters der Blauen Sänger.
Ulrich Witt als Dozent beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft tätig. Parallel dazu promoviert er derzeit am Seminar für
Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen
zum Thema "Das Haus des Studenten-Gesangvereins der Georgia Augusta Göttingen.
Die Bedeutung des Vereinsstandortes und seine Auswirkungen auf die
Entwicklung eines akademischen Gesangvereins im 19. und 20. Jahrhundert
als Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des deutschen Vereins- und
Korporationswesens" [Link]
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